Vergleicht man das digitale Röntgen mit dem Fotografieren, so entspricht die digitale Durchleuchtung dem Filmen. Bei etlichen Fragestellungen benötigt der Arzt keine Standbilder, sondern muss bewegte Abläufe im Körper beobachten – dann ist die digitale Durchleuchtung gefragt. Am RVZ sind zwei moderne digitale Durchleuchtungsarbeitsplätze installiert, einer davon als komplexer Katheterarbeitsplatz. Dort wird den unterschiedlichsten Fragestellungen nachgegangen wie u.a. Durchblutungsstörungen, Blutgefäßerkrankungen, Schluckstörungen, Gelenkpunktionen oder Spinalkanalpunktionen (siehe auch „Kompetenzzentrum Gefäßmedizin“  (siehe auch Kompetenzzentrum Gefäßmedizin am RVZ)

Nach welchem Prinzip funktioniert die Durchleuchtung?

Röntgenstrahlen, die mithilfe einer Röntgenröhre erzeugt werden, werden auf den zu untersuchenden Körperteil gelenkt. Die Röntgenstrahlen durchdringen („durchleuchten“) das Gewebe und werden von einem Detektor aufgefangen und verarbeitet. Auf einem Monitor lassen sich die bewegten Röntgenbilder in Echtzeit betrachten. Durch diese dynamische Bilddarstellung können funktionelle Vorgänge über einen kurzen Zeitraum hinweg beobachtet werden.

Wie läuft eine Untersuchung mittels Durchleuchtung ab?

Bei der Anmeldung in unserer Praxis erhält der Patient einen Anamnesebogen. Danach nimmt er im ausgewiesenen Wartebereich Platz und füllt dort bereits den Anamnesebogen aus. Wenn unser Mitarbeiter den Patienten zur Untersuchung aufruft, schaut er sich den Anamnesebogen an und spricht ggf. noch einzelne Punkte mit dem Patienten zusammen durch. Aus diesem Gespräch ergeben sich häufig noch wichtige Hinweise, die es uns ermöglichen, besser auf die jeweiligen Beschwerden des Patienten eingehen zu können.  Je nach Art der Untersuchung ist der Einsatz eines Röntgenkontrastmittels notwendig; dieses wird dem Patienten oral, venös oder arteriell verabreicht. Während der Untersuchung liegt der Patient auf dem Untersuchungstisch oder steht aufrecht vor diesem.  Nach der Untersuchung wird der Befundbericht innerhalb weniger Tage zum überweisenden Arzt geschickt.

Welche Unterlagen sind zur Untersuchung mitzubringen?

  • Überweisungsschein
  • Versichertenkarte (Elektronische Gesundheitskarte)
  • Falls vorhanden: Vorbefunde und Voraufnahmen
  • Medikamentenplan
  • Ggf. aktuelle Blutwerte, dies wird im Vorfeld mitgeteilt: PTT, Quick / INR, Thrombozytenzahl, Kreatininwert / EGFR, TSH basal

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