Ultraschall (Sonographie, US, Farbcodierte-Duplexsonographie, FKDS) ist ein strahlenfreies Verfahren, um mithilfe von Schallwellen, die nicht mehr im hörbaren Bereich für Menschen sind, Bilder von bestimmten Körperteilen in Echtzeit zu erschaffen. Ultraschall eignet sich somit beispielsweise gut zur Beobachtung einer Probeentnahme aus Brustdrüse, Leber, Lymphknoten oder Schilddrüse. Das RVZ nutzt Ultraschall in vielen Bereichen, z.B. bei Brust-, Schilddrüsen-, Arterien-, Venen- oder Leberuntersuchungen.

7 teils spezialisierte, hochwertige Geräte sind auf die Standorte des RVZ verteilt.

Nach welchem Prinzip funktioniert die Sonographie?

 

Der Schallkopf des Ultraschallgerätes enthält besondere Kristalle, die eine Umwandlung von elektrischen Impulsen in Schallwellen ermöglichen. Wird das Gerät eingeschaltet, so sendet der Schallkopf für das menschliche Ohr nicht hörbare Schallwellen aus. Wenn der Schallkopf auf die Haut gesetzt wird, werden die Ultraschallwellen in den Körper gesendet und von dort von den Geweben und Organen wie ein Echo zurückgeworfen (reflektiert). Aus diesem Echo leitet ein Computer die Lage, Form und Struktur der Organe ab. Auf dem angeschlossenen Monitor wird dies als Ultraschallbild sichtbar gemacht.

Wie läuft eine Sonographie ab?

 

Je nachdem, welcher Körperteil abgebildet werden soll, wird der Patient am Gerät platziert und ein Gel auf die zu untersuchende Körperstelle oder den Schallkopf des Gerätes aufgetragen. Anschließend wird der Schallkopf auf die entsprechende Körperstelle aufgesetzt und hin und her bewegt. Nach Abschluss der Untersuchung wird das Gel abgewischt.

Welche Unterlagen sind zur Untersuchung mitzubringen?

  • Überweisungsschein
  • Versichertenkarte (Elektronische Gesundheitskarte)
  • Falls vorhanden: Vorbefunde und Voraufnahmen

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