Röntgenaufnahmen sind immer noch bei bestimmten Fragestellungen erforderlich, z.B. bei Lungenentzündungen, Knochenverletzungen oder Wirbelsäulenproblemen. Das RVZ verfügt ausschließlich über moderne direkt-digitale Röntgengeräte. Bei diesen sind keine Röntgenfilme mehr nötig, da die Aufnahme digital über einen Detektor statt über einen Film erfolgt.

Mit dieser Technik ergeben sich folgende Vorteile:

  • Minimal mögliche Strahlenbelastung
  • Die Bilder sind direkt nach der Erstellung auf dem Bildschirm und im Speicher verfügbar
  • Automatisierte Belichtung, somit keine Fehlbelichtungen und Wiederholungsaufnahmen mehr
  • Angepasste Gewebedarstellung (z.B. Knochen und Weichteile in einer Aufnahme)
  • Bildnachverarbeitung möglich
  • Der beschleunigte Bildverarbeitungslauf führt zu wesentlich kürzeren Wartezeiten für unsere Patienten

Röntgen-Untersuchungen führen wir aktuell nur an unserem Standort in Löhne durch. Eine Ausnahme bilden Ganzbeinaufnahmen, diese werden an unserem Standort in Lübbecke durchgeführt.*

*Information für Patienten und überweisende Praxen

Konventionelle Röntgen-Untersuchungen bieten wir seit dem 01.09.2026 nur noch in unserem Standort in Löhne an. Eine Ausnahme bilden Ganzbeinaufnahmen, diese werden an unserem Standort in Lübbecke durchgeführt. Dadurch kann es bei einem klassischen Röntgentermin zu längeren Wartezeiten kommen. Wenn Sie dennoch ein klassisches Röntgen wünschen, vereinbaren wir dieses selbstverständlich gerne für Sie – bitte beachten Sie dabei die derzeit längeren Wartezeiten.
Bei Fragen zur passenden Untersuchung oder zur aktuellen Terminverfügbarkeit sprechen Sie uns gerne an; wir informieren Sie transparent über beide Möglichkeiten.

Bei Überweisungen für ein Röntgen des Thorax bieten wir mit unseren neuen Geräten nach ärztlicher Einschätzung nur noch ein Low-Dose-CT des Thorax an; denn nur diese Untersuchung ermöglicht eine deutlich genauere Beurteilung der Lunge als eine konventionelle Röntgenaufnahme und wird mit einer nur geringen Strahlenbelastung durchgeführt.
Achten Sie daher bitte darauf, dass auf Ihrer Überweisung für eine Untersuchung des Thorax der Vermerk „Mit-/Weiterbehandlung“ angekreuzt ist. Sollte das nicht der Fall sein, dann können wir Ihnen diese Untersuchung im Röntgen nicht weiter anbieten.

Bei längeren Wartezeiten für eine regulär ambulante Untersuchung informieren wir Sie gerne über die bestehenden Terminmöglichkeiten. Sofern eine Untersuchung als Selbstzahlerleistung durchgeführt werden kann, weil Sie freiwillig auf die Regulierung durch ihre Krankenkasse verzichten, erläutern wir Ihnen auf Wunsch die Voraussetzungen und die voraussichtlichen Kosten. Die Entscheidung hierüber ist freiwillig; die reguläre Terminvergabe für gesetzlich Versicherte bleibt davon unberührt.

Häufige Fragen zur Röntgen-Untersuchung

  • Wirbelsäule
  • Schulter / Arm / Hand
  • Brustraum (Thorax)
  • Bauchraum (Abdomen)
  • Becken
  • Hüfte / Bein / Knie / Fuß

Röntgenstrahlen, die mithilfe einer Röntgenröhre erzeugt werden, werden auf den zu untersuchenden Körperteil gelenkt. Die Röntgenstrahlen durchdringen das Gewebe und werden von einem Detektor aufgefangen. Aufgrund der unterschiedlichen Strahlendurchlässigkeit (Absorption) bestimmter Gewebe entsteht das Röntgenbild, welches im Anschluss auf einem Computer sichtbar ist.

Bei der Anmeldung in unserer Praxis erhält der Patient einen Anamnesebogen. Danach nimmt er im ausgewiesenen Wartebereich Platz und füllt dort bereits den Anamnesebogen aus. Wenn unser Mitarbeiter den Patienten zur Untersuchung aufruft, schaut er sich den Anamnesebogen an und spricht ggf. noch einzelne Punkte mit dem Patienten zusammen durch. Aus diesem Gespräch ergeben sich häufig noch wichtige Hinweise, die es uns ermöglichen, besser auf die jeweiligen Beschwerden des Patienten eingehen zu können.

Je nachdem, welcher Körperteil abgebildet werden soll, wird der Patient stehend, sitzend oder liegend am Gerät platziert. Die Röntgenaufnahme selbst dauert nur wenige Sekunden; dabei ist es wichtig, dass der Patient Bewegungen vermeidet.

Je nach Untersuchung/Fragestellung findet im Anschluss an die Untersuchung ein Arztgespräch statt. Der Befundbericht wird schnellstmöglich zum überweisenden Arzt geschickt.

  • Überweisungsschein
  • Versichertenkarte (Elektronische Gesundheitskarte)
  • Falls vorhanden: Vorbefunde und Voraufnahmen
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