Am RVZ stehen alle bildgebenden Verfahren zur Verfügung, mit denen heute Krankheiten aufgespürt werden können. Wir halten unsere technische Ausstattung auf modernstem Niveau, so dass sie mit der einer Universitätsklinik vergleichbar ist.
Sie brauchen keine Angst vor den Maschinen zu haben: Schon bei der Terminvergabe am Telefon wird Ihnen alles Notwendige erläutert und unsere Ärzte und das Personal begleiten Sie professionell und freundlich durch Ihre Untersuchung.

Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT)
Die Kernspintomographie ist heute das wichtigste bildgebende Verfahren, da es ohne jede Strahlenbelastung auskommt. Sie arbeitet mit Radiowellen in einem schwingenden Magnetfeld. An unseren drei Standorten werden sechs moderne Kernspintomographen eingesetzt. Darunter ein 3-Tesla-Gerät, vier davon mit weitem und kurzen Tunneln. Somit ist Platzangst in diesen Röhren nicht zu erwarten. Die bekannten lauten Geräusche während der Bilderstellungen sind durch bestmögliche Techniken gedämpft. Zusätzlich kann Musik über Kopfhörer eingespielt werden. Eine Untersuchung dauert in der Regel 10 bis 20 Minuten, bei speziellen Fragestellungen auch bis zu 30 Minuten.

Mehrzeilen-Computertomograpie (CT, MSCT, VolumenCT)
Die Computertomographie ist ein detailgenaues Untersuchungsverfahren, mit dem Bilder von sehr großen Partien des Körpers erzeugt werden können. Dabei wird die jeweilige Körperpartie in hauchdünnen Einzelschichten abgebildet und diese jeweils separat analysiert. Die Computertomographie ist ein röntgenbasiertes Verfahren. Moderne Techniken und Software reduzieren die Strahlenbelastung auf ein Minimum. Um bessere Bilder zu erhalten, ist es bei manchen Fragestellungen nötig ein Kontrastmittel zu nutzen. Dieses wird vom Patienten entweder vorher getrunken, oder er bekommt es gespritzt. An jedem der drei Standorte des RVZ gibt es ein Mehrzeilen-CT, das vielfältig eingesetzt werden kann. Es sorgt für sehr rasche Untersuchungsabläufe: Einzeluntersuchungen dauern lediglich wenige Minuten.

Digitales Röntgen
Röntgenaufnahmen sind immer noch bei bestimmten Fragestellungen erforderlich, z.B. bei Lungenentzündung, Knochenverletzungen oder Wirbelsäulenproblemen. Das RVZ verfügt ausschließlich über moderne direktdigitale Röntgengeräte. Bei diesen sind keine Röntgenfilme mehr nötig. Es gibt keine Fehlbelichtungen mehr, keine Wiederholungsaufnahmen, bei einer gleichzeitigen Minimierung der Strahlenbelastung. Zusätzlich führt der beschleunigte Bildverarbeitungslauf zu wesentlich kürzeren Wartezeiten für Sie als Patient oder Patientin..

Digitale Durchleuchtung
Vergleicht man das digitale Röntgen mit dem Fotografieren, dann entspricht das digitale Durchleuchten dem Filmen. Bei etlichen Fragen an den Körper benötigt der Arzt nicht Standbilder, sondern die Beobachtung von zeitlichen Abläufen. Dann ist die digitale Durchleuchtung gefragt! Am RVZ sind zwei hochmoderne digitale Durchleuchtungsarbeitsplätze installiert, einer davon als komplexer Katheterarbeitsplatz. Dort wird den unterschiedlichsten Fragestellungen nachgegangen wie u.a. Durchblutungsstörungen, Blutgefäßerkrankungen, Schluckstörungen, Gelenkpunktionen oder Spinalkanalpunktionen (siehe auch Kompetenzzentrum Gefäßmedizin am RVZ).

Osteodensitometrie (Knochendichtemessung, DXA)Digitale Durchleuchtung
In der Diagnosestellung einer behandlungswürdigen Osteoporose liefert die Knochendichtemessung einen der Puzzlesteine zum Gesamtbild. Heute ist die Doppel-Energie-Röntgen-Absorptiometrie (Dual-energy-X-Ray-Absorptiometry, DXA) das anerkannte Verfahren dafür.

Ultraschall (Sonographie, US, Farbcodierte-Duplexsonographie, FKDS)
Ultraschall ist ein strahlenfreies Verfahren, um mit Hilfe von Schallwellen, die nicht mehr im hörbaren Bereich für Menschen sind, Bilder von bestimmten Körperteilen in Echtzeit zu erschaffen. Ultraschall eignet sich somit beispielsweise gut zur Beobachtung einer Probeentnahme aus Brustdrüse, Leber, Lymphknoten oder Schilddrüse. Das RVZ nutzt Ultraschall in vielen Bereichen z.B. bei Brust-, Schilddrüsen-, Arterien-, Venen- oder Leberuntersuchungen. 5 teils spezialisierte, hochwertige Geräte sind auf die Standorte des RVZ verteilt.

Kompetenzzentrum Brustdiagnostik
Einer der Schwerpunkte des RVZ liegt in der individuellen Früherkennung von Brustkrebs. Jeder Körper ist individuell, deswegen muss die Diagnostik es auch sein. In der Region Ostwestfalen haben wir alle Kompetenzen und modernste Medizintechnik für dieses wichtige Gebiet im Kompetenzzentrum Brustdiagnostik gebündelt. Wir nutzen Mammographie, Tomosynthese, Ultraschall, MR-Mammographie und alle Art von Stanzbiopsie-Verfahren in Kombination mit der langjährig gewachsenen Erfahrung unserer Ärzte, um für Sie schnell die sicherst mögliche, radiologische Diagnosen zu erhalten.

Mehr Informationen zum Kompetenzzentrum Brustdiagnostik

Gefäßuntersuchungen am RVZ
Im Rahmen des Kompetenzzentrums für Gefäßmedizin bietet das RVZ alle Möglichkeiten, um nahezu jede Art der Blutgefäßerkrankung zu erkennen (z.B. Durchblutungsstörungen, Aortenaneurysmata, Thrombosen, Krampfadern u.a.). In einer täglichen Gefäßsprechstunde werden die Patienten von erfahrenen Fachärzten untersucht. Mit MR-Angiographie, Ultraschall, Flussanalyse, digitaler Subtraktionsangiographie und CT-Angiographie finden Sie an einem Ort die Medizintechnik, um schnell, sicher und einfach jegliche Art von Blutgefäßproblem abklären zu lassen.

Mehr Informationen zum Kompetenzzentrum Gefäßmedizin